Viele Lebensmittel, die der Verbraucher täglich im Supermarkt kauft, gaukeln Qualität nur vor, manche gefährden sogar die Gesundheit der Konsumenten. Gefahren drohen nicht nur durch Pestizide und allergieauslösende Zusatzstoffe, sondern auch durch Vitaminzusätze oder zu viel Zucker. Die Dokumentation entlarvt die Tricks der Hersteller und dokumentiert den Kampf, den Verbraucherverbände mit der Lebensmittelindustrie und der Politik führen.
Aus “Geschmacksverstärker”, den nur wenige Mütter im Essen für ihre Kinder dulden würden, wird so “Hefeextrakt” – kling doch viel besser. Aus “Farbstoffen” im Joghurt wird dann “Rote Bete Saft”. Nichts gegen Rote Beete, aber was macht sie im Erdbeerjoghurt? Das Beste an dieser Bereinigung der Verpackung von abschreckenden “Schlüsselwörtern”: Es ist gesetzlich nicht zu beanstanden. Nur ein paar Verbraucherschützer regen sich darüber auf.
Fast 400 Lebensmittelzusatzstoffe sind in Deutschland erlaubt, darunter auch die höchst umstrittenen Azofarbstoffe (E 102), (E 110), (E 122) usw. Diese Stoffe können den Stoffwechsel von Kindern durcheinanderbringen und sind deswegen in einigen europäischen Ländern in Lebensmitteln verboten! Inzwischen sind ein Drittel der fast 400 Zusatzstoffe ist ins Gerede gekommen: Sie stehen in Verdacht, für Allergien verantwortlich zu sein, den Appetit zu verstärken oder sogar Krebs auszulösen. Dazu kommen noch ca. 4.000 weitere Stoffe oder Verfahren, die bei der Herstellung der Lebensmittel verwendet werden und nicht einmal deklariert werden müssen.











Ach, wird wieder ein Sau durchs Dorf getrieben? Die pöhsen-pöhsen E-Nummer!
Das größte Risiko sehe ich in verkeimten und parasitenhaltigen Lebensmitteln – Fleisch- und Gemüserohkost – meist in naturbelassener und Ökokost vorzufinden.
Und mindestens bezüglich der Gastronomie gilt für mich (seit die Küchen voller kunterbunten Personals aus Multikultopia sind) sinngemäß: “Peel it, boil it or forget ist!”
Wer sich NATURWISSENSCHAFTLICH über Nahrungsmittel informieren will, dem empfehle ich “euleev.de”. Zufälligerweise ist dort just ein “Mahlzeit”-Beitrag zum Thema “Unbefangenheit statt Angst – Schweizer Studie zu Allergien und frühkindlicher Ernährung”.
Dazu paßt, daß Bauern die gleiche “Chemienahrung” viel problemloser verstoffwechseln, als die ach-so-aufgeklärten Städter.
Es ist wohl wie in der “Armuts- und Elendsindustrie” (je mehr Sozialarbeiter, desto mehr Bedürftige): “Je mehr Ernährungsberater_Innen, desto mehr problematische Nahrungsmittel”.
Ich kenne einige ernährungsmäßige Gesundheitsapostel, die alles andere, als wie das gesunde Leben aussehen; wie geht das nur an?