– Die größte und einflussreichste Suchmaschine der Welt.
Jeder kennt sie, fast jeder benutzt sie – oft auch mehrmals täglich…

Google bietet sehr viele Features an, die dem User den Alltag deutlich vereinfachen sollen.
Suchmaschine, Routenplaner, Newsticker, Shoppingsite, E-Mail-Server, Videoplattform, u.v.m. sind für jeden User zugänglich. Und das auch noch unentgeltlich.
Viele weitere sollen folgen…
“Google Epic 2015″
Fast jeden Monat steht eine neue Funktion von Google zur Verfügung, denn die Mitarbeiter des Großkonzerns arbeiten unter Hochdruck an neuen Innovationen. Eigens für die Entwicklung hat Google im Silicon Valley einen gigantischen Komplex errichtet, um mehr Effizienz zu erzeugen. Die Angestellten, die dort arbeiten, können nicht klagen. Sie arbeiten sprichwörtlich im „siebten Himmel“.
Jeder Mitarbeiter von Google bekommt
- gesponsorte Kleidung
- kostenloses Essen
- ärztliche Versorgung
- kostenlose Reinigung
- Zutritt zu Fitnessstudios und Entspannungsräumen
- etc.
Doch haben Sie sich eigentlich mal die Frage gestellt, wie sich Google finanziert?
Wie kann Google einen Hochleistungskomplex mit modernster Technik und 16.805 Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes geben, um den Usern neue Features zu ermöglichen, finanzieren?
“Wer hat Angst vor Google?”
Natürlich. Google schaltet bei jeder Suchanfrage Werbung, die den Nutzer aufgrund seiner Sucheingabe interessieren könnte.
Mehr ist für den User nicht erkennbar.
Doch das Geld aus den Werbeeinnahmen würde nie ausreichen, um die gigantischen Ausgaben des Unternehmens zu decken.
Woher kommt dann aber die riesige Menge an Geld, die Google offensichtlich zu Verfügung steht, denn der Konzern expandiert fleißig?
Die einzige Möglichkeit ist folgende:
Google speichert ausnahmslos alle Daten der User und verkauft diese weiter. – Das ist Fakt.
Bei jeder Suche werden Suchbegriff, Zeitpunkt des Besuchs, Links die Sie angewählt haben und Ihre IP-Adresse gespeichert. Dadurch kann sich Google über jeden User ein sehr detailliertes Bild machen.
Viel schlimmer jedoch sind Features wie Google Desktop, Health, Mail, ect.
Denn hier droht die akute Gefahr des Datenmissbrauchs.
“Die Welt ist eine Google”
Was genau passiert eigentlich bei der Benutzung dieser Programme?
Google Desktop:
Sie suchen eine Datei auf ihrem PC. Das Programm Google Desktop hilft Ihnen, indem es Ihre Festplatte scannt und nach dieser Datei sucht.
Was Sie nicht wissen: Alle anderen Dateien, die das Programm liest, werden sofort an Google übermittelt und gespeichert.
Im Klartext: Google bekommt Zugriff auf alle Ihre privaten Daten, die Sie auf Ihrem Rechner haben.
Google Health:
Dieses Programm soll kranken Menschen helfen, ihre Symptome richtig einzuordnen und somit die Möglichkeit geben, selbst eine Diagnose zu stellen. Wie funktioniert es?
Kranke aus der ganzen Welt stellen ihre Krankenakte und weitere Informationen online. Diese kann jeder abrufen, der das möchte.
Und das ist das Gefährliche.
Diese Daten müssten normalerweise alle geschützt werden. Denn wenn man den Gesundheitszustand einer Person so genau kennt, wie das über Google Health möglich ist, gibt das ungeahnte Möglichkeiten des Missbrauchs. Was passiert, wenn diese Daten in die falschen Hände geraten? – Unvorstellbar.
Google Mail:
Das ist ein Programm, das es erlaubt, E-Mails zu schreiben, empfangen und zu verwalten.
Doch was die Wenigsten wissen: Google liest mit.
Der gesamte Datenverkehr per E-Mail geht in Kopie an Google.
E-Mails, die Sie schreiben UND empfangen.
In allen drei Beispielen gehen höchst sensible Daten an Google. Und die Gefahr besteht auch bei anderen Programmen von Google…
Google macht übrigens keinen Hehl daraus, dass es diese sensiblen Daten speichert und auswertet. Doch wissen viele User darüber gar nicht bescheid, weil sie darüber nicht in Kenntnis gesetzt werden (weder durch Google noch durch die Medien).
Jedoch ist Google nicht die einzige Suchmaschine, die sensible Daten der User speichert.
Ein weiteres Beispiel ist Yahoo.
Yahoo speichert und werten ebenso wie Google alle Daten aus, die die Suchmaschine liest.
Auch hier besteht die akute Gefahr des Datenmissbrauchs.
Durch die Funktion „Fire Eagle“ kann Yahoo sogar jeden Nutzer genau orten.
-> Siehe dazu: Artikel der Taz
Ein Beispiel auf jüngster Vergangenheit zum Thema Yahoo und Datenschutz:
„Ein ungeheuerlicher Vorgang fand wenig Beachtung in den deutschen Medien: Ein offizielles Schreiben der chinesischen Regierung ist aufgetaucht. Das belegt offenbar, dass Yahoo persönliche E-Mail-Daten eines Regimekritikers an die chinesische Regierung weitergab, obwohl das Unternehmen wusste, dass dies zu der Verhaftung des Journalisten führen würde. Shi Tao wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt. Seit langem wird Yahoo vorgeworfen, sich an der Internetzensur in China zu beteiligen und persönliche Daten von kritischen Journalisten an den Geheimdienst weiterzugeben. Ein Thema, über das ich gerne mehr lesen würde!“
- Zitat: Astrid Frohloff
Dieser Vorfall geschah wirklich und ist belegt. Shi Tao wurde am 27. April 2005 zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Siehe dazu: Wikipedia
Eine tolle Alternative ist “ixquick.com”.
Hier werden persönliche Daten spätestens nach 48 Stunden gelöscht.
IP-Adressen werden gar nicht erst gespeichert.
Wir meinen: HÖCHST EMPFEHLENSWERT
Welche enorme Gefahr der Handel und der Missbrauch der Daten darstellt, zeigt diese Dokumentation:
“Der gläserne Deutsche”
Interessante Links:
Quelle:
Bild: screenshot – http://www.google.de











